Improvisieren und transportieren

Wie transportiert man ein in den Kleinanzeigen gefundenes 2 m hohes Regal in München, ohne Auto?

Der geübte Transporteur schmeißt alle Spanngurte, ein paar Karabiner und eine alte Camping-Isomatte in den Rucksack, schnappt sich die Sackkarre mit den „tollen“ Hartgummirädern und radelt mit dem Faltrad zur Abholung.

Etwas ausprobiert und improvisiert, und nach nur 15 Minuten ist das schwere Paket geschnürt und abfahrbereit, die Last ist mit Gurt und Karabiner an den Sattelstreben pendelnd aufgehangen.

Lektion: Splitt und Hartgummi vertragen sich nicht. Sackkarre ist nun mit Spikes ausgestattet.

Welches Werkzeug und welche Teile haben wir in der WerkBox3?

Zugegeben, manchmal verlieren wir den Überblick und wissen selber nicht so genau, welches Werkzeug wir wo haben 🙂 Daher ein paar Fotos, was ihr in der WerkBox3 findet – damit sind eigentlich alle „normalen“ Arbeiten am Fahrrad möglich…

Gängige Ersatzteile könnt ihr gerne selber mitbringen oder auch bei uns zu handelsüblichen Preisen kaufen. Diese Teile haben wir da:

StoopidBK #2: … auf dem Zahnfleisch fahren …

Erstaunlich, dass man mit den drei Zähnchen noch ohne Probleme Fahrrad fahren kann 🙂

Dieses Ritzel war vier Jahre im Münchner und europäischem Verkehr unterwegs, und wurde heute in die wohlverdiente Rente geschickt. Auch die Kette und das Kettenblatt, die ebenso lang gelaufen sind. Alle vier Jahre mal den Antrieb erneuern zu müssen ist auch keine schlechte Quote 😉

Die Statistik zum Sonntag

Wenn der Münchner Stadtrat eine Anfrage mit dem Titel „Beleuchtungskampagne für Radlfahrer in München starten!“ an das KVR und die Polizei stellt, kann die Antwort für einen radverkehrspolitisch Aktiven nur interessant werden.

Zuerst einmal ein herzliches Dankeschön an das Portal München-Transparent, das endlich ein zeitgemäße Oberfläche für schnellen Zugang zu Stadtratsdokumenten anbietet, während das alte System noch im alten Jahrtausend verharrt. Erst so stieß ich auf den großen Fundus an Radverkehr(s/t)politik 🙂

Zusammengefasst hat sich der Antragsteller an einem Abend für fünfzehn Minuten in die Residenzstraße gestellt und hatte den Eindruck, dass „mindestens jedes 3. bis 4. Fahrrad unbeleuchtet“ ist und dass „die zuständigen Behörden in jedem Herbst eine gesonderte Aufklärungskampagne in der Öffentlichkeit fahren [sollten] und gleichzeitig den Kontrolldruck erheblich steigern, um diese unnötige Gefahrenquelle zu minimieren„.